Backen wie früher: Pfefferkuchengewürz

Nein, das ‚Staesz Pfefferkuchen Gewürz‘ stammt nicht etwa von einer Haushaltsauflösung, sondern frisch aus dem Supermarktregal. Schick, oder? Wie ich herausgefunden habe, ist es das Original-Design aus den 20er Jahren, könnte also so durchaus noch unseren Omas bekannt sein. Auch ohne die Papiertüte zu öffnen, duftet sie herrlich nach Weihnachtsbäckerei. Ich hab sie jetzt gut zwei Wochen im Regal stehen und nehme ab und an eine Nase ‚Weihnachten‘ im Vorbeigehen. In der Tüte befinden sich 8 verschiedene Gewürze und ein kleines Rezeptbuch mit vielen klassischen Rezepten für die Pfefferkuchenbäckerei. Ich muss zugeben, ‚Pomeranze‘ ist mir so gar kein Begriff und mit ‚Sternanis‘ habe ich wohl auch noch nie gebacken… also bin ich gespannt, ob meine Retro-Pfefferkuchenbäckerei etwas wird. Ich tendiere ja zu schlichten Braunen Pfeffernüssen. Habt ihr ein Pfefferkuchen-Lieblingsrezept?

 


*In der Kategorie ‚Schönes Ding‚ schreibe ich von Zeit zu Zeit über alltägliche Produkte, die mir im digitalen oder analogen Supermarktregal aufgrund von Äußerlichkeiten ins Auge fallen und mein Herz für schöne Dinge höher schlagen lassen. Grund dafür ist meist ein retro-lastiges Design oder die einfache Übernahme des Designs aus früheren Zeiten. Hierbei handelt es sich nicht um gesponsorte Produkttests, sondern nur um meine unbezahlte und persönliche Empfehlung.

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18 Responses to Backen wie früher: Pfefferkuchengewürz

  1. Cutelicious 29. November 2011 at 00:04 #

    Eins? *lach*
    Ich hab einen Teig im Kühlschrank stehen, den muss ich morgen mal ausstechen … wenn der was wird, dann gibt es das Rezept auf meinem Blog.
    Mein allerallerallerliebstes Rezept sind allerdings Honig-Pfeffernüsse aus einem ganz alten Backbuch von meiner Oma. :-)
    Da fällt mir ein, die muss ich ja noch backen. Die müssen nämlich eine Weile liegen, sonst kann man die nicht mal kaufen … *lach*

    Liebe Grüße

    Ursula

  2. Kay 29. November 2011 at 00:11 #

    *nomnom* ;)
    Danke für’s Verlinken von „meine Omas Prefferkuchenrezept“. Werden wir am kommenden Wochenende auch wieder backen. Vielleicht sehen wir uns am Sonntag.
    LG Kay

  3. Roboti 29. November 2011 at 10:21 #

    Ich bin verliebt in diese Verpackung! Mit einem Rezept kann ich aber leider nicht dienen.

  4. Fräulein*Shafi 29. November 2011 at 14:54 #

    In dem Brigitte-Plätzchenspecial war ein Rezept für Schwedische Pepparkakor. :) Da wird genau dieses Gewürz benutzt. Ich hab’s letztens auf dem Markt gefunden, als Bio-Gewürz. Pomeranze kenne ich auch nicht, aber bei meinem steht an der Stelle Orange ;D

    Das Rezept stelle ich in meinem Blogadventskalender vor, wann weiß ich grade nicht mehr. :)

  5. Nele 29. November 2011 at 17:21 #

    Sieht echt toll aus. Ob ich mich da auch mal wage? Berichte mal, wie es geworden ist! :-)
    Viele Grüße
    Nele

  6. Corrisande 29. November 2011 at 21:22 #

    Hach wie herrlich! Danach muß ich auch ganz ganz dringend sehen – erstens weil die Weihnachtsbäckerei ansteht, andererseits weil ich so nostalgische Verpackungen einfach liebe. Danke für den Tipp! :)

  7. LinaLuna 30. November 2011 at 03:33 #

    Oh, die hatte ich auch mal— hmmm… in welchen Supermarkt hast Du die denn gekauft???

    • nähmarie 30. November 2011 at 23:55 #

      …im edeka. ;)

      • LinaLuna 1. Dezember 2011 at 00:23 #

        Echt? Da war ich auch gerade Backsachen kaufen. Hab ich nicht gesehen, das Tütchen! Och, da muß ich aber nochmal nachgucken gehen…

        • nähmarie 1. Dezember 2011 at 00:26 #

          ja, eigentlich direkt bei den backzutaten (schokoglasur usw.) …ist aber auch ein sehr, sehr großer edeka.

          • LinaLuna 1. Dezember 2011 at 00:31 #

            Hm. Meiner ist auch riesig… Ich hab Streusel und so gekauft.
            Aber eine Frau stand mir die ganze Zeit vor der Nase… hat sehr genervt.
            Vielleicht hab ich es deshalb nicht gefunden!?! ;-)
            Ich gucke nochmal…

          • LinaLuna 1. Dezember 2011 at 00:32 #

            Ach ja: Was ich Dich schon ganz lange fragen wollte: Wie baut man denn diese Fensterchen für html-Codes wie Du sie für Deine Buttons hast? Finde ich total genial!

          • nähmarie 1. Dezember 2011 at 00:45 #

            oh da hab ich mich durch einige englische tutorials gequält, die weiß ich nicht mehr… aber das hilft vielleicht auch weiter: http://www.copypastelove.org/2011/03/link-me-box-selbst-machen.html :)

  8. LinaLuna 30. November 2011 at 03:33 #

    (oh, Kommentar-Abo vergessen…)

  9. Ellen 30. November 2011 at 11:44 #

    Bei uns daheim gibts immer „Muskazon Lebzeltl“, das sind irgendwie grobe lebkuchenartige Kekse mit Zitronenglasur. Die Kombination aus einer tollen Konsistenz (irgendwie „chewy“), und dem Gegensatz aus den „warmen“ Lebkuchengewürzen und der „frischen“ Zitronenglasur ist unheimlich spannend. Wenn dich das Rezept interessiert, kann ichs dir gerne mailen.
    Allerdings wirst du dafür nicht alle Gewürze brauchen, nur Muskat und Zimt. Du kannst natürlich auch experimentieren und andere dazu machen.

  10. Annika 1. Dezember 2011 at 20:42 #

    Ich weiß zufällig, was „Pomeranze“ ist: ein altes Wort für Orange. Mein Papa (der eigentlich noch gar nicht so alt ist), sagt zu Orangen immer noch „Pamaranschen“ (wir sind aus dem Innviertel in Österreich und da hat man auch noch einen lustigen Dialekt, Pomeranze spricht man hier so aus offensichtlich).

Trackbacks/Pingbacks

  1. Weihnachtsbäckerei & Alltagshelden « nähmarie - 13. Dezember 2011

    […] auf die Pfefferkuchenbäckerei und stammen direkt aus der Küche… bewaffnet mit bereits erwähnter Gewürztüte & verlinktem Rezept produzierte ich dort am Freitag weihnachtliche Braune Pfeffernüsse. Inzwischen sind alle wieder […]

  2. Sieben-Sachen-Sonntag // 91 - 17. Dezember 2012

    […] weltschönste Pfefferkuchengewürztüte […]

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