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Vorbeischauen, mitnehmen, glücklich sein: Das erste LoveMag von DaWanda

Für DaWanda laufen die Druckerpressen derzeit auf Hochtouren: Gerade erst ein Buch, jetzt ein Magazin. Gestern erschien die erste Ausgabe des LoveMags, heute durfte es mir bereits die Kaffeepause verschönern.

Hübsch sehen sie aus, die knapp 100 prall gefüllten Seiten zum Thema ‚Glück‘. Das Heft enthält Anleitungen zum Selbermachen, ein Portrait über die Kreativhauptstadt Leipzig, nach Themen sortierte Geschenkideen (Preis, Geschlecht, Hobby, etc.), interessante Hintergrundinfos zu DaWanda oder zu besonderen Herstellern sowie Gewinnspiele & Termine.

Das LoveMag bezeichnet sich selbst als „Produktmagazin vom Online-Marktplatz für Selbstgemachtes und Unikate“ und genau das ist es auch: Eine gut ausgewählte Übersicht besonderer DaWanda-Produkte, die die eigene Kreativität anregen oder auf den Weihnachtswunschzettel möchten. Viele der beworbenen Dinge und Hersteller kennt man bereits aus Newslettern und von der Startseite, erst beim genauem Hinsehen offenbart sich die ein oder andere lohnenswerte Neuentdeckung.

Wer also keine Zeit oder Lust hat aus etwa 2 Millionen DaWanda-Produkten das richtige Geschenk für seine Lieblingsmenschen herauszusuchen, dem sei das LoveMag wärmstens empfohlen! Die Printausgab kann für 4,30€ im DaWanda-Kiosk bestellt werden, es gibt aber auch eine kostenlose Online-Version. Für alle Rostocker (und Besucher) warten im nähmarie-Studio ab morgen 15 Gratis-Exemplare auf die schnellsten LeserInnen! Einfach reinschauen & eine Ausgabe sichern, solange der Stapel reicht...

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Kreativ mit DaWanda // Buchtipp + Gewinnspiel!

Als mich die gute Anna vom DaWanda-Team vor ein paar Tagen fragte, ob ich an dieser Stelle das neue Buch vorstellen und verlosen möchte, war ich sofort dabei. Zum einen, weil ich natürlich unbedingt selbst gern einen Blick hineinwerfen wollte. Zum anderen, weil es ohne DaWanda sehr wahrscheinlich heute keine nähmarie geben würde. Auch wenn die Plattform seit meiner eigenen Shoperöffnung im Sommer 2007 viele Wandlungen durchgemacht hat, mit denen wir als Verkäufer vielleicht nicht immer einverstanden und zufrieden waren, so bin ich dennoch froh, damals wie heute diese Möglichkeit des Online-Vertriebs für meine Produkte nutzen zu können.

Das 160 Seiten starke Buch kommt farbenfroh bebildert und liebevoll gestaltet daher. Im ersten Teil erzählen 17 kreative Shopbetreiber in kurzen Interviews von ihren DaWanda-Anfängen und den Geschichten hinter ihren Produkten. Spannend, absolut lesenswert und garantiert mit der ein oder anderen Neuentdeckung verbunden! Jeder Shop stellt im Anschluss eine eigene DIY-Idee zum Nacharbeiten vor. Die Anleitungen sind einfach und decken viele Kategorien ab (Taschen, Schmuck, Kleidung, Upcycling, Wohnen, Beauty), einzelne Arbeitsschritte kommen meiner Ansicht nach aber manchmal etwas zu kurz. Grade bei den größeren Projekten fehlt mir das ein oder andere Bild zum Tutorial, aber vielleicht braucht man auch nur etwas mehr Zeit und Geduld, um alle Schritte zu verstehen.

Der zweite Teil richtet sich eher an DaWanda-Neueinsteiger. Es dreht sich um den Aufbau der Plattform selbst, um die Menschen dahinter, sowie um das Ein- und Verkaufen. Sehr ausführlich werden wichtige Punkte wie z.B. Shoperöffnung, Gebühren, Marketing und Verkaufsabwicklung besprochen.

„Kreativ mit DaWanda“ erschien im frechverlag, kostet 16,99€ und kann hier bestellt werden. Wer es aber lieber gewinnen möchte, kann jetzt sein Glück versuchen! Alles was ihr dafür tun müsst, ist mir einen kurzen Kommentar zu hinterlassen: Habt ihr schon einen eigenen DaWanda-Shop? Oder denkt ihr darüber nach einen zu eröffnen? Unter allen Antworten wird 1 Exemplar des Buches verlost!

Die Spielregeln lauten folgendermaßen:

1. Hinterlasse einfach einen Kommentar unter diesem Post (Mailadresse eintragen nicht vergessen) und schreib mir etwas zur Gewinn-Frage.

2. Wer so nett ist, dieses Gewinnspiel mit anderen zu teilen, kann sich einen zweiten Platz im Lostopf sichern. Hinterlasse dann bitte noch einen zusätzlichen, zweiten Kommentar mit einem Link zum Post. (Twitter, Facebook, Google+, Blog, …)

3. Wie immer sind auch internationale Teilnehmer herzlichst Willkommen.

4. Der Lostopf wird am Dienstag den 02.10.2012 um 23.59 Uhr verschlossen. Anschließend wird der Gewinner hier bekannt gegeben und per Mail benachrichtigt. Viel Glück!

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Anmerkung: Der Text enthält Affiliate-Links, die dazu beitragen dieses Blog zu finanzieren. Amazon beteiligt mich mit ein paar Cent an den über diese Links generierten Verkäufe. Keine Sorge, ich mag das Buch wirklich und würde nicht darüber schreiben, wenn es anders wäre!

 

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Anleitung für einen Zeitungsständer aus Kleiderbügeln {Upcycling mit DaWanda & byGraziela}

Upcycling Zeitungsständer Tutorial

Ein wenig nervös wurde ich dann ja doch, als vor einer Weile der halbe Meter Herzchenstoff in meinem Briefkasten lag. Das berühmte Design in knalligem Türkis, ein neu aufgelegter Kassenschlager aus den 70ern und gleichzeitig Zuwachs für meine heißgeliebte Graziela-Stoffsammlung. Da war ich also eine der 50 glücklichen DaWanda-Bewerber für den „I heart mama“ Wettbewerb. Aber was mach ich jetzt damit? Etwas Einzigartiges zum Muttertag sollte es werden. Etwas, dass nicht unbedingt zum Standardprogramm in meinem Shop gehört. Ich wollte außerdem gern etwas machen, dass möglichst wenig mit Kochen oder Kosmetik zu tun hat. Mutti zuliebe. ;)

Warum ein Zeitungsständer? Weil Mütter viel öfter eine kurze Pause verdient haben: Einfach mal Job, Essensplanung, Einkauf, Erziehung und Haushalt links liegen lassen, sich hinsetzen, abschalten und ganz entspannt in der Lieblings-Zeitschriften blättern!

Upcycling Zeitungsständer Tutorial

Oben siehst du die Materialliste. Und so baut man einen individuellen Zeitungsständer aus Kleiderbügeln und einem alten Hefter:

#1 Die Metallhaken der Holzbügel entfernen (drehen, sägen, kneifen).

#2 Alle Bügel anschleifen damit später der Lack besser hält.

#3 Je zwei Kleiderbügel aufeinanderlegen…

#4 …und im unteren Drittel markieren.

#5 Im markierten Bereich eine Vertiefung herstellen…

#6 … dazu hat man im besten Fall eine Feile im Haus. Ich hatte keine und hab mir mit meinem Linolschnittwerkzeug geholfen, die Vertiefung dann mit Schleifpapier geglättet. (Man kann die Schritte 5 und 6 auch überspringen und gleich zum Holzleim greifen, stabiler ist der Zeitungsständer aber mit einer solchen Nut.)

#7 Den Holzleim auftragen und je zwei Bügel miteinander verkleben.

#8 Zum Trocknen mit Leimzwingen zusammenpressen.

#9 Zur Sicherheit können nach dem Trocknen noch jeweils zwei kleine Nägel die Verbindung stabilisieren.

#10 Farbe auftragen und trocknen lassen.

#11 Zwei Stoffstücke zuschneiden, die etwas größer als der aufgeschlagene Hefter sind.

#12 Dabei auf den Musterverlauf achten…

#13 …damit die Herzen später am Zeitungsständer auf allen Seiten die gleiche Laufrichtung haben, muss jedes der beiden Stoffstücke in der Mitte nochmal geteilt und neu zusammengesetzt werden.

#14 So müssen die Herzen bei beiden Stoffstücken verlaufen, damit sie später nicht auf dem Kopf stehen.

#15 Bei einfachen Mustern (z.B. Pünktchen) sind die Schritte 12 bis 14 nicht nötig.

#16 Die beiden Stoffe rechts auf rechts aufeinanderlegen und an drei Seiten zusammennähen. Eine schmale Seite offen lassen.

#17 Den Stoff durch die offene Kante wenden.

#18 Den Hefter hineinschieben.

#19 Die offene Kante nach innen umschlagen und feststecken.

#20 Alle vier Seiten schmal absteppen.

#21 Den stoffbezogenen Heftdeckel an der Innenseite der Bügel mit Reißzwecken befestigen.

#22 Die Köpfe der Pinns mit passender Farbe anmalen.

Fertig! Nun kann der Zeitungsständer mit Lieblingslektüre gefüllt werden. Er ist ein fröhlicher Farbakzent und praktischer Ordnungshelfer.

Vielen Dank an byGraziela und DaWanda für diesen tollen Wettbewerb! Die großartigen Ideen aller 50 Teilnehmer gibt es hier zu bestaunen. Sollte Dir mein Exemplar gefallen, freue ich mich natürlich riesig über Deine Stimme! Dazu musst Du nur ein DaWanda-Konto haben und kannst hier ein Herz verschenken:

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Vom Kongress zur Zukunft der Arbeit

Frisch zurück vom Hamburger Kongress zur Zukunft der Arbeit versuche ich mich darin, meine Eindrücke der zahlreichen Vorträge, Diskussionen und Workshops zu verarbeiten. Gar nicht so einfach und noch kein abgeschlossener Prozess. Ich schreibe hier trotzdem mein kleines persönliches Fazit und entschuldige mich schon jetzt für alles Erwähnenswerte, was ich nicht erwähnen werde.

Aber zuerst ein paar Worte zum äußerst passenden Veranstaltungsort: Das ehemalige Fabrikgelände Kampnagel, welches heute für Musik-, Theater- und Tanz-Veranstaltungen dient, vereint industriellen Charme mit künstlerischem Ambiente. Die zahlreichen Hallen und Räume boten dem Kongress einen ansprechenenden Rahmen zum Diskutieren, Ausruhen und Weiterdenken.

Im Großen und Ganzen ging es dort vom 16.-18.02. um den Wandel und die Zukunft der Arbeit. Ausgangspunkt ist die Annahme,  dass sich wir uns im Übergang von einer Industrie- zu einer Wissensgesellschaft befinden. Bestehende Formen der Produktion und Arbeitsteilung werden dabei, besonders im Bereich der Kreativwirtschaft, in Frage gestellt. Wenn Leidenschaft zum Beruf wird, sind Freizeit und Arbeitszeit kein Gegensatz mehr, sondern eine Einheit fern vom 9-to-5 Job, die neue soziale und ökonomische Rahmenbedingungen erfordert.

Künstler, Designer, Musiker und Journalisten sind ein gern angeführtes Beispiel einer neuen Arbeitswelt, stehen aber auf institutioneller Ebene noch vielen Schwierigkeiten gegenüber. Besonders erwähnenswert ist dabei die schlechte sozialpolitische Absicherung, die eine Reform des Künstlersozialversicherungsgesetzes und der freiwilligen Arbeitslosenversicherung dringend notwendig macht. Seit den 70er Jahren hat sich die Zahl der Selbstständigen in der Kunst- und Kreativbranche verdreifacht, obwohl das Durschnittseinkommen trotz eines hohen Bildungsniveaus oft nicht zur Existenzsicherung reicht.

Das Spannungsfeld zwischen künstlerischem Drang und wirtschaftlichen Zwang war auch bei Sophie Pester (hello handmade), Anna Neumann (DaWanda) und Axel Sylvester (Fablab) ein großes Thema, auf deren Diskussionsrunde ich mich besonders gefreut hatte. Sie sprachen über ihren persönlichen Bezug und Einstieg in das Phänomen Handmade, über Chancen und Risiken einer Selbstständigkeit in diesem Bereich und darüber, dass Do-It-Yourself auch Verantwortung, Auflehnung und Innovation bedeutet.

Arbeit kann und muss Spaß machen. Gute Ideen müssen durchgehalten, gefördert und umgesetzt werden. Die Kunst- und Kreativbranche ist wichtig für Wirtschaft und Gesellschaft. Deshalb müssen alte Strukturen überdacht und den neuen Arbeitsformen hinsichtlich Arbeitsorganisation, Entlohnung, sozialer Absicherung und Interessensorganisation angepasst werden. Das ist alles nicht ganz neu und dennoch muss es ausgesprochen werden. Der Kongress war eine gute Sache und hätte ruhig noch ein oder zwei Tage länger gehen können. Ich hätte mir etwas mehr zum Thema Handmade & DIY gewünscht, aber dort liegt natürlich auch mein persönlicher Interessenschwerpunkt. Generell hätte man hier und da Lösungsvorschläge und Diskussionsergebnisse besser hervorheben und vertiefen können. Am Ende wäre eine zusammenfassende Abschlussveranstaltung schön gewesen und hätte die Sache abgerundet. Alles in allem freue ich mich über viele kritische und gute Gedanken zum Thema und würde jederzeit wieder vorbeikommen.

 

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Hourra!

Am Wochenende landete überraschend ein Handarbeitsmagazin mit dem Namen ‚Il était un fil numéro 8‚ in meinem Briefkasten, weil dort freudigerweise ein paar nähmarie-Stoffbuttons als Shoppingtipp abgedruckt wurden.

Und so rächt sich nun doch noch mein mangeldes Interesse an dieser Sprache, mehr als zehn Jahre nach der Abwahl des Schulfaches. Mit dem Französischunterricht bin ich leider nie richtig warm geworden, er hat mir am Ende sogar ziemlich große Schwierigkeiten bereitet.

Aber auch wenn ich nur einen Bruchteil des Magazins verstehe, freu ich mich sehr über diese kleine grenzübergreifende Aufmerksamkeit. Ich würde an dieser Stelle also auf französisch jubeln, wenn ich das könnte!

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