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Mein neues Buch: DIY Camping {Sneak Peak}

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Buchmessen-Auslese. Viel mehr als “nur” Bücher.

Neben Büchern jeder Art gab es auf der Frankfurter Buchmesse auch eine reichhaltige Auswahl an Geschenken, Nützlichem und Kuriosem rund um das Thema Buch. Wie bereits hier mehrmals angedeutet: Diese Messe war groß. So groß, dass ich acht gab, mich vom täglichen Startpunkt aus nur in einem bestimmten Umkreis zu bewegen, um mich nicht völlig zu verlaufen. Diese sichere Zone ließ mich dennoch zahlreiche schöne Stände und Bücher entdecken. Hier folgen jene, die mir besonders viele Ahs und Ohs entlockt haben:

Kein & Aber: Kann ich hier einziehen, bitte?

Ehrlich gesagt, ich weiß bis heute nicht, was für Bücher es dort gab. Das ganze Drumherum bei Kein & Aber hat mich derart angezogen, dass ich jedesmal in Zeitlupe am Stand vorbeigehen und mit offenem Mund die Deko anstarren musste: Riesige Bibliothekswände, gemütliche Sofas, tolle Stehlampen und ganz viel Vintage-Wohnaccessoires. Ich hatte mich immer wieder gefragt, was mit den Objekten wohl nach der Austellung passiert … da wusste ich noch nicht, das der Stand nach Messeschluß komplett verkauft wurde. Jetzt wohnt dort also jemand anderes drin. Definitiv einer der schönsten, einladensten Stände auf der Frankurter Buchmesse 2013!

Buchmessen-Auslese Buchmessen-Lieblinge

 

augenfalter: Druck in seiner schönsten Form.

Ja, das mit augen:falter, das war Liebe auf den ersten Blick. Schon von weitem zog der wunderschön gestaltete Pin-Up-Kalender meine volle Aufmerksamkeit auf sich. Vorm Regal konnte ich mich dann nur noch schwer entscheiden, was ich mir zuerst genauer ansehen möchte: Illustrationen zu Gedichten von Ringelnatz und Schiller, Postkarten, Notizbücher, Lesezeichen, Adventskalender, alles tolltolltoll! augen:falter ist ein Zusammenschluss von 8 Künstlerinnen aus Leipzig, deren Gemeinsamkeit das Arbeiten mit den originalgrafischen Techniken ist. Hier gibt es die geballte Ladung augen:falter-Kunst in Katalogform.

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Fünf Tage auf der Frankfurter Buchmesse 2013

 Frankfurter Buchmesse

Fast zwei Wochen ist es nun her, da machten wir uns auf den Weg zur Frankfurter Buchmesse 2013. Mein erstes Buch auf meiner ersten Buchmesse. Wie aufregend das noch immer für mich klingt. Und nicht nur das, ich sollte dort auch endlich das Editon Fischer-Team treffen, welches das Upcycling-Buch herausgebracht und mich im letzten Jahr so toll unterstützt hat.

 Frankfurter Buchmesse 2013  Frankfurter Buchmesse 2013

Ganze fünf Tage hatten wir uns für Frankfurt Zeit genommen, wobei zwei davon größtenteils für die Hin- und Rückfahrt draufgingen. Von Rostock nach Frankfurt ist es dank Baustellenautobahn A4 schon eine recht ordentliche Tour. Und der tägliche Frankfurter Feierabendverkehr hat uns dann mit großer Sicherheit ein paar weitere graue Haare eingebracht. Als Beifahrer blieb mir zum Glück genug Zeit, gebannt aus dem Fenster zu blicken, auf diese pulsierende, leuchtende Großstadt, desses Wolkenkratzer sich einer nach dem anderen in den trüben Herbsthimmel bohrten.

Frankfurter Buchmesse 2013 (7)Frankfurter Buchmesse 2013 (5)

Dann gleich das erste Mal Herzklopfen, als ich den Veranstaltungskatalog aufschlug. Da stand ich in diesem dicken Buch, schwarz auf weiß, wie merkwürdig und unwirklich das aussah. In meinem Timetable hatte ich drei Upcycling-Workshops am Stand von Edition Fischer notiert. Für den Rest der Buchmesse hatte ich mir keinen konkreten Plan gemacht, was sich als sehr guter Plan erwies. Ich hätte vermutlich nichts davon erfüllen können. Schon mit Betreten des Geländes stellte sich bei mir eine vollkommene Überforderung ein: So viele Hallen mit so vielen Ständen und so vielen Büchern. Die dazugehörigen Menschenmassen haben mich jeden Tag auf’s neue überwältigt. Zwischen den Hallen gab es sogar Flughafen-Laufbänder um die Austellungen besser/schneller/bequemer erreichen zu können. Als ich damals kurz nach der Wende das erste Mal auf einer Rolltreppe stand, muss das Gefühl ganz ähnlich gewesen sein.

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Und so ließ ich mich in den freien Stunden einfach treiben, manchmal mit dem Menschenstrom, dann wieder abseits davon. Kollidierte mit vollen Souvenirtüten, nahm unzählige Bücher in die Hand, hörte Autorenlesungen zu. Hin und wieder traf ich mich mit dem Mister, trank Kaffee und blätterte danach weiter in Büchern.

 Frankfurter Buchmesse  Frankfurter Buchmesse  Frankfurter Buchmesse

Als diesjähriges Gastland präsentierte sich ein entspanntes Brasilien mit riesigen Wänden aus Papier und Chill-Out Area, Hängematten und bunten Sitzkissen als Leseinsel. Was auf den ersten Blick wie Säulen mit lebensgroßen schwarz-weiß Fotografien aussah, waren beim genaueren Hinsehen A4-Papierstapel mit abreißbaren Autoreninfos.

Frankfurter Buchmesse 2013 Frankfurter Buchmesse 2013

Mancherorts lasen Autoren aus ihren Büchern vor und signieren anschließend die Werke. Andererorts gaben Prominente Interviews und verschwanden danach in großen, schwarzen Limousinen. Boris Becker, Guido Maria Kretschmer, Sven Hannawald, die Maus.

Frankfurter Buchmesse 2013 Frankfurter Buchmesse 2013

Insgesamt war mein erster Besuch auf der Frankfurter Buchmesse sehr spannend und besonders. Überall gab es Dinge zu endecken, die auch nur im entferntesten mit Büchern zu tun hatten. Liebevoll gestaltete Stände, einladende Lesegelegenheiten, spannende Podiumsdiskussionen. Wir waren die vollen fünf Tage auf dem Gelände und haben bei weitem nicht alles gesehen. Soviele Bücher und Stände haben mich in ihren Bann gezogen. Drei, die mir besonders gut gefallen haben, stelle ich euch morgen noch genauer vor. Wart ihr auch da? Was habt ihr dort so entdeckt?

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“Upcycling mit Nähmarie” – Vom Blog zum Buch!

Monatelang habe ich still und leise vor mich hingearbeitet, nun platze ich vor Aufregung und kann euch endlich dieses große, spannende und arbeitsintensive Werk vorstellen: Mein erstes Buch!

Bereits im Herbst 2012 hatte die Edition Michael Fischer mich gefragt, ob ich Lust hätte auf ein solches Projekt. Ich weiß noch heute, wie aufgeregt ich war und wie ich gleichzeitig versuchte, mich zu beruhigen: Echt jetzt? Krieg ich das überhaupt hin? Nach einigen Mails und der Gewissheit, dass ich unbedingt mit diesen supernetten Menschen dort zusammenarbeiten möchte, war klar: Das wird wirklich passieren. Ein richtiges Buch. Mein erstes, eigenes, richtiges Buch. Ein Traum wird wahr, den ich nicht einmal gewagt hatte zu träumen.

Viel Zeit ist seither vergangen, rückblickend wie ein Wimpernschlag. Am Anfang gab es schlaflose Nächte, weil mein Kopf nicht aufhören konnte, Ideen zu sortieren. Später dann, weil das Manusskript nochmal und nochmal korrekturgelesen werden wollte. Dazwischen habe ich ganze Wochenenden bei strahendem Sonnenschein am Schreibtisch verbracht. Die hell beleuchtete Kreativecke im Studio wurde meine zweites zu Hause, dort wurde gewerkelt, geflucht, getüftelt, gejubelt, geknipst. Trotz aller Anstrengung und Aufregung war mir die Arbeit am Buch auch immer eine große Freude. Und jetzt ist es fast da: Upcycling mit Nähmarie: Über 30 Projekte zur kreativen Wiederverwertung – aus Alt mach Neu. erscheint Anfang Oktober und kann ab jetzt online und in allen lokalen Buchhandlungen vorbestellt werden.

Upcycling mit Nähmarie Buch

Für das Coverfoto konnte ich Timo Roth (Fotografie) und Sebastian Simon (Styling) gewinnen und bin sehr glücklich mit dem Ergebnis. Vor der Kamera zu sitzen war mehr als ungewohnt, aber Timo, Sebastian und die Flasche Sekt haben es irgendwie geschafft, mir ein überhaupt-nicht-gequältes Lächeln zu entlocken. Continue Reading →

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Upcycling-Buchtipp: Mach neu aus alt. Kleidung und Accessoires.

Vor nicht allzu langer Zeit bekam ich eine Mail vom Edel Verlag, ob ich deren neues Buch mit dem vielversprechenden Titel Mach neu aus alt – Kleidung und Accessoires. Welt retten, Geld sparen, Style haben von Henrietta Thompson als Rezensionsexemplar erhalten möchte. Wie ihr unter Umständen bemerkt habt, interessiere ich mich ja sehr für dieses Thema und natürlich wollte ich nur zu gern vor allen anderen einen Blick in die Neuerscheinung werfen.

Bereits kurz nach der Ankunft besaß ich dann nicht nur ein tolles neues Buch, sondern auch einen tollen neuen Herbst-Rock. Genäht in nur 15 Minuten aus einem alten Kopfkissen. Und das ist eigentlich auch das Anliegen des Ganzen: Dinge, die eigentlich schon aussortiert und auf dem Weg in den Müll waren, in nur wenigen Handgriffen einen neuen Sinn geben und in individuelle Mode und originelle Accessoires zu verwandeln.

Die gebundene Ausgabe kommt mit einem hübschen Umschlag aus recycelter Pappe daher, kombiniert mit der ansprechend typografischen Gestaltung in hellblau ist es also schon optisch und haptisch ein Erlebnis. Kleines entzückendes Extra ist das Baumwoll-Lesezeichen mit Maßband-Aufdruck.

Der Inhalt ist gut strukturiert und man findet sich schnell auf den über 250 vollgepackten Seiten zurecht. Zunächst wird etwas Grundwissen über die Geschichte des textilen Upcyclings vermittelt, anschließend folgen fünf großen Bereiche: Frauenmode, Männermode, Mode für alle, Accessoires sowie Mode für Kinder und Haustiere, wobei die Frauenmode – wie zu erwarten – das größte Kapitel einnimmt.

Im Buch werden Socken durch Nähen zu Mützen, Strandmatten durch Kleben zu Flip-Flops, CDs durch Lochen zu Pailletten oder Lederhandschuhe durch Kochen zu Fingerringen. Zudem gibt es hilfreiche Exkursionen, wie man zum Beispiel den Schnitt von seinem liebsten Kleidungsstück abnimmt ohne es zu zerlegen oder wie man am besten Stoffe mit pflanzlichem Material einfärbt.

Die Anleitungen und Upcycling-Ideen sind ohne Fotos, dafür aber mit schönen zweidimensionalen Illustrationen versehen. Beim meinem Kopfkissenrock musste ich feststellen, das die Anweisungen recht knapp ausfallen, einfach drauf losnähen wie sonst konnte ich nicht. Meiner Meinung nach sind einzelne Schritte für Anfänger etwas schwer nachzuvollziehen, für die meisten Projekte sind Näherfahrungen deswegen äußerst hilfreich wenn nicht sogar Vorraussetzung.

Neben zahlreichen Do-it-yourself-Ideen werden auch viele Designer und ihre Upcycling-Kreationen  vorgestellt. Von bizarr bis alltagstauglich ist alles dabei: Da werden Kuhzitzen (richtig, Zitzen von Kühen, also Schlachtabfälle) zur  extremen Kopfbedeckung oder Plastiktüten zu modischen Stiefeln. Inwieweit das letztendlich zur Rettung der Welt dienen kann, sei dahingestellt, schön anzuschauen sind die Entwürfe und Ideen der Designer (meist) allemal.

Für meinen “Kopfkissen-Rock” habe ich einen lang gehüteten Schatz zerschnitten, ein Vintage-Kissen von Graziela Preiser mit Blätter-Motiv, eines meiner absoluten Lieblings-Designs. Ich denke der mutige Griff zu Schere und Nähmaschine hat sich gelohnt, oder? Das Buch jedenfalls ist auch einen Monat später noch nicht ausgelesen, ich möchte es nicht mehr hergeben und wünsche mir zu Weihnachten noch den ersten Teil über Möbel und Haushaltsgegenstände unter den Baum. (Lieber Mister, dies ist ein Post mit dem Zaunpfahl.)

Mein Fazit: Eine tolle Upcycling-Inspirationsquelle und gleichzeitig eine Übersicht moderner Upcycling-Designer. Wer sich für dieses Thema interessiert und einige Näh- und Bastelerfahrungen mitbringt, wird das Buch als eine wahre Ideenfundgrube erleben. Mach neu aus alt – Kleidung und Accessoires erschien Anfang Oktober 2012 und kostet 24,95€.

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Anmerkung: Der Text enthält Affiliate-Links, die dazu beitragen dieses Blog zu finanzieren. Amazon beteiligt mich mit ein paar Cent an den über diese Links generierten Verkäufe. Keine Sorge, ich mag das Buch wirklich und würde nicht darüber schreiben, wenn es anders wäre!
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