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Die DaWanda Wohnparade mit einer Extraportion Vintageliebe.

DaWanda Wohnparade

Was macht Eure Wohnung einzigartig? Welche Wohnidee lässt Euer Herz höher schlagen? Da ich immer gern einen Blick hinter fremde Haustüren werfe, zeige ich heute mal ein paar Eindrücke aus unserem Heim und beantworte dabei die vier Fragen der DaWanda Wohnparade:

 

#1 Was ist Deine Lieblingsecke in Deinem Zuhause und warum?

DaWanda Wohnparade

In meiner Lieblingsecke befindet sich ein kleiner, alter Nähtisch mit einer Nähmaschine von Leifermann aus den 60er Jahren. Babyblau und komplett aus Metall, ich hab sie dank Ebay Kleinanzeigen aus einem dunklen Keller befreit und bin bis heute schwer verliebt in das tiefe Surren und die glänzenden Chromregler. Der rote Hocker war ein Sperrmüllfund und wurde inzwischen neu bezogen. Wie man den Garnrollenhalter und die Tafel aus alten Schubladen baut, habe ich vor kurzem hier beschrieben. Continue Reading →

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Havanna im Schlafzimmer

[Hinweis: Dieser Beitrag wurde von home24 gesponsort, die Meinung ist jedoch meine eigene.]

Das Renovieren hat ein gefühltes halbes Jahr gedauert. Die Möbelsuche sogar noch etwas länger. Etwa ein Jahr ist es her, dass ich die kleine Nähstube verließ und sich unsere geplagten Rücken von einem Schlafsofa im Wohnzimmer an ein richtiges Bett gewöhnen konnten.

Möbelkaufen ist ja mit mir so eine Sache für sich. In einem Möbelhaus werd ich nicht glücklich und sich alles passend zusammenzutrödeln kann schon eine Weile dauern. Aber ich bin ja geduldig und der Mister macht tapfer alles mit. Eine Haushaltsauflösung, eine Instagram-Bekanntschaft und ein Sperrmüllfund bescherten uns dann auch bald einen großen Teil wunderbarer Vintage-Möbel. Aber dazu ein andermal mehr.

Als mich home24 vor einigen Tagen fragte, ob ich mir aus ihrem Programm etwas aussuchen und hier vorstellen würde, war ich erstmal skeptisch. Ich und neue Möbel? Find ich da überhaupt was? Ja, ich muss gestehen, ziemlich schnell sogar. Die Wahl fiel auf einen kleinen, eisernen Beistelltisch der Marke ‘Havanna’.

Er ist sehr massiv, er wurde hellblau lackiert, er hat zwei stabile Holzböden. Aber das Beste sind die sichtbare Schweißstellen, der unperfekte Farbauftrag, das fehlerhafte Echtholz und (jetzt dürft ihr mit dem Kopf schütteln) die echten Roststellen. Ein mehr als gut gemachter Industrial-Look – wer hätte gedacht, dass es so etwas wirklich gibt?

Damit zieht (bis auf die Matratze) ganz offiziell das erste Nicht-Vintage-Möbel in unser Schlafzimmer ein. Aber ich bin mir sicher, Schrank und Bett werden es gar nicht merken.


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Zu Besuch bei … Cold//by

Ein junges Designer-Team aus Rostock und eine erste Kollektion, die den spannenden Namen Donnie Darko trägt:  Juliane und Carsten vom Label Cold//by waren in den letzten Wochen so beschäftigt wie nie. Sie planten, entwarfen, druckten, nähten, trennten wieder auf, nähten erneut, diskutierten, inszenierten, fotografierten und nebenbei durfte ich Juliane auch noch ein paar Fragen stellen…

Wie bist du auf dem Namen Cold // by gekommen?

Der Name war quasi eine kühne Eingebung. Das Label gibt es nun seit circa 3 Monaten und gründete sich mit meinem Umzug nach Rostock.

Hast du eine Design-Philosophie?

Meine Design-Philosophie lautet: Reduktion!

Erzähl mir was über deine aktuelle Kollektion. Was hat dich inspiriert?

Als Inspirationsquelle diente mir der Film Donnie Darko. Ich hatte plötzlich so viele Ideen, dass ich sofort zu skizzieren begann. Die Kollektion, vom Papier auf den Kleiderhaken, besteht hauptsächlich aus Hemden und Sweater für sowohl Frauen als auch Männer. Ein zentrales Thema ist Vielschichtigkeit, aber vorrangig wollte ich neben klassischeren Schnitten bei Hemd und Kragen experimentieren. Zudem war es mir wichtig feine Details, darunter auch Prints, in der Kollektion zu integrieren.

Warum bist du nach Rostock gezogen?

Das Meer zog mich hier her. Richtige Romantikerin halt.

Hast du hier einen Lieblingsort?

Mein Lieblingsort ist der Strand, mein Lieblingscafé das A Rebour in der Altstadt.

Cold//by lädt euch am 09.03.2013 ab 18 Uhr zur Präsentation der Donnie Darko Kollektion ein. Nähere Infos zum Termin & zum Label findet ihr auf der Cold//by Fanpage.

Photo: Björn Giesecke

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Vintage-Wohnen // Küche

Jedes Mal, wenn ich mir die Küchenbilder ansehe, stellt sich mir diese eine Frage: Wann zum Henker hat man damit angefangen Vorratskammern abzuschaffen? Und warum?

Willkommen zur letzten Runde unserer Home-Tour im wunderschönen Berliner Altbau… inklusive Vorratskammer, versteht sich!

Viel Grün am großen Küchenfenster. Und eine Lichtperle. Altes Geschirr, welches es nicht mehr auf den Esstisch schafft, bekommt eine neue Funktion als Vase, Übertopf oder Besteckhalter.

Wie fast alles hier, erzählt auch das Küchenbuffet eine eigene Geschichte. Einen kleinen Teil davon kann ich miterzählen.

Ich selbst hab das Buffet 2005 aus einer alten Villa in Berlin geholt. Die über 80-jährige Dame hatte ihr ganzes Leben in dieser Wohnung verbracht und Möbel-Schätze aus allen Jahrzehnten angesammelt ohne selbst zu wissen, dass es inzwischen Schätze sind. Das Buffet sollte auf dem Sperrmüll landen. Ich hab es nach Rostock gebracht und aufgearbeitet. Was heißt gearbeitet, gekämpft haben wir. Gegen Schichten von Farbe aus diversen Epochen, die fühlten sich weder vom Heißluftföhn noch vom Schleifgerät bedroht. Mit viel Zeit und Ausdauer kam irgendwie doch alles runter und neue Farbe drauf.

Nun steht es schon ein paar Jahre wieder in Berlin, weil ich einen Platz für das Küchenbuffet suchte und meine Schwester ein Küchenbuffet für ihren Platz. Inzwischen war es mal gelb-weiß, dann reinweiß, jetzt ist es altweiß. (Ja Männer, da ist ein deutlicher Unterschied zu erkennen!) Mit schwarzer Arbeitsplatte, die gefällt mir zur Zeit am besten.

Lust auf mehr Berliner Altbau? Links lang geht’s ins Wohnzimmer und die erste Tür rechts führt zum Bad. Und direkt geradeaus geht’s weiter ins VintageWarenhaus, dem Onlineshop der Wohnungsbesitzer mit liebevoll ausgesuchten Einzelstücken aus längst vergangener Zeit.

 

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Vintage-Wohnen // Badezimmer

Es ist die kleine Tücke am schönen, unsanierten Altbau: Das meist viel zu kleine Badezimmer. Oftmals erst nachträglich eingebaut, da sich die ursprünglichen Toiletten ja auf dem Hausflur befanden, und somit fensterlos. Glücklich, wer eine Badewanne darin hat oder gar Platz für eine Waschmaschine.

Dieses 4m²-Exemplar beherbergt Toilette, Waschbecken, Wanne mit Dusche und ein indirektes Fenster. Es ist über einen Metallstab zu öffnen und befindet sich hinter einem langen Rechteck in der Wand. Tageslicht kommt kaum durch, dafür aber frische Luft. Und eine zusätzliche Abstellfläche ergibt sich dadurch auch.

Sowieso wird jeder Quadratzentimeter optimal genutzt. Eine alte Schublade dient als kleines Wandregal, auf dem Boden stapeln sich Apotheker-Behälter, hübsche Glasflaschen und Blechdosen hüten kosmetische Geheimnisse.

Besonders angetan war ich von den Wänden. Nur verputzt und gestrichen, mehr braucht es hier nicht.

Das kann der geschliffene Steinfußboden noch überbieten. Ich hab mich sofort verliebt und zu Hause heimlich unter meine Teppich-auf-Kleber-auf-Holzplatten-auf-Balken-Konstruktion geschielt. Die Hoffnung stirbt schließlich zuletzt.

Damit ist der heutige Badezimmerrundgang auch schon beendet, das Geheimnis um monoi tiki tahiti wird ein andermal gelüftet…

Lust auf mehr Berliner Altbau? Hier geht’s zum Wohnzimmer. Und wie immer gilt: Wenn euch der kleine Rundgang gefallen hat, klickt euch doch mal rüber ins VintageWarenhaus und kauft den tollen Shop der Wohnungsbesitzer leer!

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