So war’s // nähmarie in Greifswald

Zum ersten Mal habe ich am vergangenen Wochenende die eigenen Stadtgrenzen verlassen und an einem Markt außerhalb Rostocks teilgenommen. Neu für mich war auch, dass die Veranstaltung über zwei Tage ging und die recht kurzfristige Vorbereitung mir einige schlaflose Nächte bereitet hatte.

 

Nach einer einstündigen Fahrt und viel Kaffee ging es also Samstag Vormittag ans Aufbauen des Standes, der ‚Handgemacht-Markt‘ wurde zum zweiten Mal inmitten der schönen Greifswalder Innenstadt veranstaltet.

Umgeben von Backsteingotik und kleinen Geschäften tummelten sich zahlreiche Kunsthandwerker mit Töpfereien, Schmuck- und Textildesign, Malereien und Fotografien auf dem historischen Marktplatz. Außerdem gab es kulinarische Spezialitäten wie Likör oder Käse und einen bärtigen, alten Leierkastenmann, der unermüdlich seine Runden drehte.

Der graue Himmel versprach nichts gutes, verschonte uns aber am ersten Tag bis auf einen kurzen Schauer mit Regen. Auch wenn das Wetter nicht unbedingt zum spazieren und shoppen einlud, waren viele Einwohner und Urlauber in der Innenstadt unterwegs. Durch die hohe Zahl der Studenten ist Greifswald eine recht ‚junge Stadt‘ und auch wenn viele sicher noch in den Semesterferien steckten, zog es ein großes, kauffreudiges Publikum auf den Handgemacht-Markt. Der erste Tag war ein voller Erfolg und super Einstieg in meine Auswärts-Premiere.

Der zweite Tag begann ähnlich vielversprechend, wurde aber am frühen Nachmittag von einer dicken Regenfront unterbrochen. Nachdem wir eine Stunde abgewartet hatten und auf dem Regenradar einfach keine Wolkenlücke erkennbar war, entschlossen wir uns zur Flucht. So muss es jedenfalls ausgesehen haben: Die Rücksitze vollgepackt bis unter die Decke und ein großer Koffer auf dem Schoß der Beifahrers.

Auf dem Tisch hatte ich auch etwas DaWanda-Merchandise ausgelegt, welche gern von den Besuchern mitgenommen wurde. Allgemein war der Online-Marktplatz bereits bekannter als ich für diese Gegend angenommen hatte. Eine der am häufigsten gestellten Fragen vor Ort war tatsächlich: „Verkaufst du auch bei DaWanda?“ (Ganz dicht hinter der meistgestellten Frage überhaupt: „Machst du das alles selbst?“)

Diese Auswärts-Veranstaltung war ein großer Schritt für nähmarie, der sehr aufregend und motivierend war, auch wenn ein böser Regeneinbruch zum frühzeitigen Aufbruch zwang. Ich musste einsehen, dass eine Investition in ein stabiles Marktzelt unumgänglich sein wird, wenn ich auf zukünftigen Märkten etwas unabhängiger vom Wetter sein möchte.

Liebe Greifswalder & Gäste, ihr wart super! Vielen Dank an alle interessierten Besucher und Käufer für die netten Gespräche und den herzlichen Zuspruch. Ein Knicks geht auch an meine fleißigen Helfer im Hintergrund, die mich mit Kaffee, Nahrung und einem Schlafplatz versorgten.

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6 Responses to So war’s // nähmarie in Greifswald

  1. Silke 21. September 2011 at 06:41 #

    der stand sieht / sah superschön !!! aus – schade das mit dem regen :o( aber weil der 1. tag super lief hat dich das dann hoffentlich ein bissel entschädigt ! und es ist so schön wenn diese glückshormone durch den körper schießen – und noch einige tage später das grinsen über den erfolg nicht aus dem gesicht geht … oder ?!? dein grüner schallplattenturm sieht übrigens echt interessant grandios aus !!

  2. Julia 21. September 2011 at 07:58 #

    yay, das klingt nach einer wiederholung, oder!? :) klasse sah dein stand aus. und ich werde auch so oft gefragt ob ich meine perlen alle selber mache. :) wundervoll! und ich habe es nicht bereut mir einen pavillon zu kaufen. die sind echt goldwert, vor allem weil man dadrunter so toll dekorieren kann. mit aufhängen usw. ;)
    xo julia

  3. subs 21. September 2011 at 09:04 #

    Ohhh… Greifswald is so schön, da war sogar ich Mädel ausm Bayernland schonmal! Ich frage mich ernsthaft wieso es bei uns nicht solche Märkte gibt. Ich will da auch hin. Naja, vielleicht gibts sowas absichtlich nicht hier, damit ich nicht vollkommen pleite geh…
    Schön siehts jedenfalls aus, schade dass das Wetter nicht so mitgespielt hat wie es wünschenswert gewesen wär.

  4. Fleischervorstadt-Blog 21. September 2011 at 10:41 #

    Na das klingt doch ganz gut! Während der Adventszeit gibt es noch im Rathausgewölbe und im Pommerschen Landesmuseum Kunsthandwerksmärkte — da würdest du mit deiner Kollektion sicher ganz gut reinpassen.

  5. Sandra 21. September 2011 at 11:13 #

    Ich bin gerade über deinen Blog gestolpert. Dein Stand lädt auch wirklich zum Stöbern und Schauen ein. Ich werde gleich mal bei dawanda vorbeischauen.
    Viel Erfolg auch weiterhin!

  6. Caro 22. September 2011 at 20:50 #

    Hey Nähmarie,

    auch ich war mal kurz an deinen Stand!
    Du erinnerst dich bestimmt nicht mehr, aber ich fragte dich, wo du die ganzen alten Stoffe herhast ;)

    Viel Spaß weiterhin beim Auswärtsverkaufen, vielleicht trifft man sich ja nochmal!

    Lg, Caro von einzigNAHTig

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