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Unterwegs mit der ‘alten Dame’

Wenn die Nähmaschine mal Pause hat, verbringe ich die Zeit ja am liebsten in der Garage oder auf der Straße. Die Norddeutsche Neueste Nachrichten fand das heute einen kleinen Artikel wert und ich bin grad doch ein wenig gerührt… nach 25 Jahren im Einsatz hat sich die alte Dame ein wenig Aufmerksamkeit und Lobpreisung aber auch wirklich verdient.^^

Hier gibt es eine Online-Version des Artikels. Danke an Christina für das sehr nette Interview & die schöne Zusammenfassung!

Und dann war’s das auch für’s erste mit medialer Präsenz in den Lokalnachrichten, versprochen! ;)

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Nebelmeer

Sea of fog

Das ist schon ein merkwürdiges Naturphänomen, dieser weiß-graue Schleier, der sich über alles legt und einen plötzlich in den eng begrenzten Raum einhüllt. Alles drumherum löst sich in Nichts auf und die Welt wird leiser.

It’s a strange phenomenon, this white and gray curtain that settles over everything and suddenly the hole world around is quiet.

Es war windstill und es war nebelig. Denkbar ungünstige Bedingungen für einen Segelausflug mit der Rostocker Yacht, undenkbar günstige Bedingungen für ein paar schöne Fotos. Segeln bei normalem Wetter kann man schließlich fast immer, aber wann trifft man schon auf eine solch dicke Wand mitten im Hochsommer?

This is what happed today when we left the harbour for a little sailing trip. A thick wall of fog over takes the Baltic Sea but I really loved taking pictures today!

Die Ostsee war das reinste Nebelmeer. Ein bisschen unheimlich, ein bisschen mystisch. Wir hatten beim Auslaufen noch gehofft, die graue Decke würde sich bald auflösen, doch stattdessen wurde sie immer dichter. Sogar die Regatten zum Auftakt der Warnemünder Woche mussten für heute abgesagt werden.

It was some kind of mystical and creepy out there. First we hoped the fog would lift for some better sailing conditions but instead it got even thicker and thicker.

Etwas weiter draußen hörten wir die Warnsignale anderer Boote, konnten sie aber kaum sehen. In diesem dichten Nebel fiel mir der gute Hesse aus der Schule wieder ein: “Seltsam, im Nebel zu wandern! / Einsam ist jeder Busch und Stein / Kein Baum sieht den andern / Jeder ist allein”.

Just in this moment I thought about a poem by Hermann Hesse I learned at school a long time ago: “To wander in fog—how queer! / Lonely are bush and stone, / No tree sees the other near, / Each is alone.

 

Schließlich drehten wir um und legten wieder im belebten und sogar etwas sonnigen Heimathafen an.

Since we couldn’t see anything, we stopped and sailed home.

 

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Eis am Strand

Ice cream on the beach

Mit kräftigem Geblitze und Gedonner kam gestern über Nacht der Sommer zurück in die Stadt. Und weil man ja aus der Vergangenheit lernt, war ich heute sicherheitshalber gleich mal im Meer, mit dem ganzen Körper, für mich das erste Mal dieses Jahr. Strandausflug #1/2012 war sehr schön und bei etwa 16 Grad Wassertemperatur herrlich erfrischend. Die Chancen stehen damit gar nicht schlecht, die insgesamt miese Strandausbeute vom letzten Jahr zu toppen!

Today was hot and great, the summer is back in town and I’m very thankful for that. I took the chance to do a little swimming in the baltic sea and relaxing in the sun, my first time this year. It was just totally refreshing and now I want more!

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Frauentag & ein neues Kleid

Women’s day & a new dress

Zu Ehren dieses Tages habe ich den Mister auf den charmantesten Kaffee der Stadt eingeladen. Zeitung lesen, aus dem Fenster sehen, reden, schweigen, ein neues Kleid tragen. Quality time vom Feinsten.

In honor of this glorious day I got in my pretty new dress and relaxed with the mister while enjoying the best coffee in town.

Ich möchte es nicht versäumen und allen Mädchen und Frauen nur das Beste wünschen! Viel Zeit für Lieblingssachen, viel Glück, viel Gesundheit, viel zum Lachen, viel Sonnenschein und überhaupt viel von allem, was gut für euch ist!

I hope everyone had a nice International Women’s Day!


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Zimmer 117

Mit unserer Hamburger Unterkunft hatten der Mister und ich am Wochenende wirklich Glück. So viel, dass sich das Zimmer einen eigenen Eintrag verdient hat. Wobei ich anmerken muss, dass ich nicht so der erfahrene Hotelbesucher bin und bisher vielleicht ganze fünf von Innen gesehen habe. Zwei davon auch nur aus der Sicht eines Zimmermädchens. Das ist aber schon lange her, damals hatte ich noch Sommerferien. Und bekam fünf Mark die Stunde.

We had good luck with our hotel last weekend. I don’t stayed at many hotels in my life. Maybe five… and in two of them I worked as a cleaning lady a long time ago.

In Abhängigkeit der Entfernung zum Kongress und natürlich dem Preis fiel die Wahl auf das All Seasons im Stadtteil Barmbek. Wichtig war mir eigentlich nur, dass es freies W-Lan auf den Zimmern und Frühstück gibt. Bei allem anderen bin ich sehr kompromissbereit und teile mir notfalls auch die Dusche auf dem Flur mit anderen Gästen.

Depending on the distance to the convention and of course the price we decided to stay here. Important to me were only free WiFi and breakfast.

Fernab von Eiche-Rustikal-mit-Blümchenvorhang war das Zimmer sehr modern und fröhlich eingrichtet.

Our room was very modern and cheerful.

Wenn man sich seit gefühlten zehn Jahren mit einem mittelmäßigen Auszieh-Schlafsofa zufrieden gibt, möchte man so ein Kingsize-Bett aus diversen Gründen am liebsten gar nicht mehr verlassen.

If you sleep nearly ten years on an uncomfortable pull-out bed couch, you don’t want to leave this king-size bed ever.

Die Glaswand auf der linken Seite ist nicht etwa eine indirekte Lichtquelle oder moderne Kunst, sondern die Dusche. Ja, man hatte beim Duschen freien Blick auf den Fernseher. Oder andersrum.

The bathroom was fun: There you could watch TV trough a glass wall while showering. Or watch somebody showering.

Klingt erstmal komisch, ich fand’s ganz witzig. Und nur keine Sorge, so eine Glaswand beschlägt beim Duschen sehr schnell.

Sounds strange, but it’s kind of fun. And no worries, the moisture from the hot water of the shower steams up the window quickly and blocks the view.

Das Beste zum Schluß: Am Frühstücksbuffet ist es ausdrücklich erlaubt, sich etwas für später mitzunehmen. Und das Hotel zeigt sich umweltfreundlich. Es gibt keinen unnötigen Plastikmüll im Badezimmer (Mini-Duschgel u.ä.), sondern nachfüllbare Seifenspender, die biologisch abbaubare Reinigungsprodukte enthalten. Das Toilettenpapier ist recycelt. Und die angebotenen Tee- und Kaffeesorten sind nach eigenen Angaben aus fairem Handel. Im Bad werden die Gäste mit einer Info-Karte höflich aufgefordert, ihre Handtücher länger als nur einen Tag zu benutzen, um Wasser zu sparen und die Umwelt zu schonen. Für die zwei Nächte im Dopelzimmer (Fr – So) haben wir übrigens 150 € bezahlt. Und für diesen Werbeblock darf mir das nette Personal gerne ein weiteres Wochenende in ihrem Hotel sponsern, ich vermisse dieses verdammt bequeme Riesenbett nämlich sehr.

Last but not least: Your are allowed to pack food to take away with you for your day. And the hotel is eco-friendly. There is no plastic waste in the bathroom (but refillable soap dispensers), recycled toilet paper and  fair trade coffee and tee. We paid 150 € for two nights and two persons (Fri – Sun). And maybe now the lovely crew will sponsor me another weekend at their hotel, I miss this damn big and cozy bed.
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