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Havanna im Schlafzimmer

[Hinweis: Dieser Beitrag wurde von home24 gesponsort, die Meinung ist jedoch meine eigene.]

Das Renovieren hat ein gefühltes halbes Jahr gedauert. Die Möbelsuche sogar noch etwas länger. Etwa ein Jahr ist es her, dass ich die kleine Nähstube verließ und sich unsere geplagten Rücken von einem Schlafsofa im Wohnzimmer an ein richtiges Bett gewöhnen konnten.

Möbelkaufen ist ja mit mir so eine Sache für sich. In einem Möbelhaus werd ich nicht glücklich und sich alles passend zusammenzutrödeln kann schon eine Weile dauern. Aber ich bin ja geduldig und der Mister macht tapfer alles mit. Eine Haushaltsauflösung, eine Instagram-Bekanntschaft und ein Sperrmüllfund bescherten uns dann auch bald einen großen Teil wunderbarer Vintage-Möbel. Aber dazu ein andermal mehr.

Als mich home24 vor einigen Tagen fragte, ob ich mir aus ihrem Programm etwas aussuchen und hier vorstellen würde, war ich erstmal skeptisch. Ich und neue Möbel? Find ich da überhaupt was? Ja, ich muss gestehen, ziemlich schnell sogar. Die Wahl fiel auf einen kleinen, eisernen Beistelltisch der Marke ‘Havanna’.

Er ist sehr massiv, er wurde hellblau lackiert, er hat zwei stabile Holzböden. Aber das Beste sind die sichtbare Schweißstellen, der unperfekte Farbauftrag, das fehlerhafte Echtholz und (jetzt dürft ihr mit dem Kopf schütteln) die echten Roststellen. Ein mehr als gut gemachter Industrial-Look – wer hätte gedacht, dass es so etwas wirklich gibt?

Damit zieht (bis auf die Matratze) ganz offiziell das erste Nicht-Vintage-Möbel in unser Schlafzimmer ein. Aber ich bin mir sicher, Schrank und Bett werden es gar nicht merken.


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Ein Lichtermeer über der Stadt

A sea of lights above our neighbourhood

Den Jahreswechsel haben wir uns von oben angesehen, über den Dächern der Rostocker KTV. Die Aussicht war perfekt und so sind diese Langzeitbelichtungen entstanden. Links leuchtete der alte Kran der Neptunwerft, geradeaus lag die Georg Büchner ruhig im belebten Stadthafen, rechts läutete um Mitternacht die Heiligen-Geist-Kirche ihre schweren Glocken. Ein Panorama-Feuerwerk und wir mittendrin, es war perfekt. Wie seid ihr ins neue Jahr gestartet?

This is how we spent the last night of 2012: On the rooftop with friends and this awesome panorama view. It was just perfect! How did you celebrate New Year’s Eve?

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“Sag mal, wo is’n der Alleskleber?”

(Originalabschrift eines Telefongespräches.)

Ich: “Wieso? Was hast’n kaputtgemacht?”

Mister: “Ach… sag mal bitte.”

Ich: “Na ich glaub im Schnapsregal. Bist du wieder gegen den Klorollenhalter gelaufen?”

Mister: “Das wär echt das Allerschlimmste, oder?! Nee bin ich nicht.”

Ich: “Okay… also was ist dann kaputt? Was wichtiges? Was altes? Was unersetzbares?”

Mister: “Naja… lass dir unterwegs ruhig noch etwas Zeit.”

 

“Hey, where is the all-purpose adhesive?”

(That’s how a bad phone call begins.)

Me: “Why? What did you break? “

Mister: “Well… please tell me where it is.”

Me: “I think it’s in the liquor shelf. Did you ruined the holder of the toilet paper again? “

Mister: “That would really be the worst thing, right? Nah, not this time. “

Me: “Okay … so what’s broken? Was it important to me? Was it old? Was it irreplaceable? ”

Mister: “You’ll see … but allow yourself plenty of time before you come back home!”

Mein Lieblingskrug, zerschlagen und mühsam vom Mister wieder zusammengepuzzelt. Gestern musste ich beim ersten Anblick lachen. Wenn mich heute jemand sucht, ich sitze schluchzend vor den Überresten einer Tube Kleber und der original 70er Jahre Graziela Bauernhof Kanne… wichtig, alt, unersetzbar. Aber das ist der Mister ja schließlich auch.

Seufz.

My favorite vintage mug, smashed and glued by my mister. First time I saw it yesterday I couldn’t help laughing. Today I cry a little tear (or two) for this original 70s Graziela treasure … important to me, old, irreplaceable. But indeed, that’s the Mister too.

Sigh.


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Vogelhaus

Bird House

Irgendwann hab ich bestimmt mal einen Balkon oder eine Terrasse oder ein Stück Garten hinterm Haus. Dann kann ich an frostigen, verschneiten Tagen wie diesen vielleicht auch echte Vögel am Futterhaus beobachten.

Someday I might have a balcony or a terrace or a piece of garden behind the house where I can watch real birds at my bird feeder on frosty, snowy days like these.

Solange ich aber noch von Balkon, Terrasse oder Garten träumen muss, hängt das Häuschen als vogelfreie Deko an der Wohnzimmerwand und begnügt sich mit den drei alten Messing-Schwalben.

But as long as I dream about balcony, terrace or garden, this feed station is only decoration on the wall in my living room with three old brass swallows around.

Die Vogelfutterstation ist vom weltbesten Handwerker selbstgebaut, sie ist aus Holz und hat eine Aussparung in der Mitte, dort kann man Meisenknödel oder Äpfel aufspießen. Auf einem Stück Ast kann das Federvieh während der Nahrungsaufnahme bequem sitzen.

The bird feeding station is handmade from world’s best craftsmen, it’s made of wood and has a cutout in the middle where you can put fat balls or apples. The birds can sit on a piece of branch while eating.

 

 

Die alten Vögelchen sind aus Messing und stammen aus dem Vintage-Shop Seventies. Zum Glück hab ich sie irgendwann doch noch gekauft, ich bin online viel zu lange Zeit um sie herumgeschlichen.

These old birds are made of brass and from the vintage shop Seventies. After a long time creeping around, I’ve bought them in the end. Lucky me.

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*Falls ihr euch wundert, ‘nähmarie’ hat für den Februar einen Sponsorenplatz auf dem schönen, englischsprachigen Vintage-Blog AdaLou gewonnen und erscheint ab jetzt einen Monat lang möglichst oft im internationalen Gewand. Es ist ja zum Glück ein kurzer Monat. Mal schauen, wie weit ich mit meinem Schulenglisch komme.

*You might wondering why ‘nähmarie’ suddenly appears also in english. It’s because I get a sponsor space at the lovely AdaLou-Blog and would like to say hello to some internatinonal readers this month!

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Geschafft…

…gute acht Monate später ist es uns dann endlich gelungen, den mysteriösen Stromanschluß gegen einen Steckdosen-kompatiblen zu ersetzen und mein Geburtstagsgeschenk mit einem ausgiebigen Raclette-Abend einzuweihen.

Es war übrigens nicht die Schwierigkeit des Stecker-Wechsels, die uns bisher davon abgehalten hatte. Es war der Berg anderer Dinge, unter der sich das Gerät inzwischen vergraben hatte.

Euch einen köstlichen Samstag Abend!

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