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Spiel, Satz, Lied: Impressionen vom Immergut Festival 2018

Eigentlich wie jedes Jahr: Da geht es gerade erst los, schon ist es auch wieder vorbei. Und dann sitzt man zu Hause und klickt sich mit sehnsuchtsvollem Herzen durch ein paar Momentaufnahmen. Um es dieses Jahr wirklich kurz in einem Satz zusammenzufassen: Ein sehr schönes Line-Up* mit einigen neuen Entdeckungen**, super Stimmung***, mega Sommer-Wetter****, leckerem Essen*****, erfrischenden Ausflügen******, liebenswerten Festivalbesuchern*******, bekannten kurzen Wegen********, heimeliger Atmosphäre*********, wunderschöner Naturkulisse inmitten der Mecklenburger Seenplatte**********,  leider auch ein wenig unglücklichen*********** aber wie immer unvergesslichen************ Momenten. Ach Immergut, ich freu mich schon auf’s nächste Jahr!

* Kettcar und Olli Schulz, das konnte doch nur gut werden.
** Wie zum Beispiel Das Paradies im Birkenhain oder Pom Poko auf der Zeltbühne.
*** Helga macht jetzt Urlaub. Urlaub in Italien.
**** Wenn selbst das angekündigte Unwetter sich wieder verzieht.
***** Von dem die Hälfte jetzt noch meinen Kühlschrank füllt.
****** Drei verschiedene Badeseen in drei Tagen!
******* Der ein oder andere Platz blieb leider frei. Wer sich jetzt angesprochen fühlt, fühlt ist auch gemeint.
******** Seit es die Öko-Bezahl-Klos gibt, sogar mit sauberen (im doppelten Sinne des Wortes) Dixis. Super Sache!
********* Den ein oder anderen Zeltplatznachbarn kennt man doch glatt noch aus den letzten Jahren.
********** Immer wieder interessant, wie absolut gar nicht sich Mücken für Mückenspray interessieren.

*********** Die Nerven verpennt, wegen Stromausfall. Mist, verdammt.
************ Einen kompletten Stromausfall an einem Freitagabend muss man auch mal miterlebt haben. Vom durchgeschmorrten Stromaggregat (und fehlerhaften Notstromaggregat) werden wir uns sicher noch viele Jahre erzählen. Und vom Freibier sowieso.

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Ab in die Pilze: Grünzeug, Waldluft & Herbstlicht

Bei dem trüben und verregneten Anblick da draußen beame ich mich lieber nochmal zurück in den lichtdurchfluteten Spätsommerwald vor ein paar Tagen. Es gibt ja so einige Termine im Jahr, die sollte man nicht verpassen. Der Beginn der Pilzsaison im Herbst gehört hier definitiv dazu. Den Startschuß dafür gibt meist die größte Pilzausstellung Deutschlands im Botanische Garten in Rostock Ende September. Etwa zur gleichen Zeit steht ein zeckensicher zugeschnürter Mister mit Pilzbuch in der einen und Küchenmesser in der anderen Hand auf der Türschwelle und drängt uns zu einer Waldwanderung. In die Pilze, bevor sie jemand anderes findet!

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Noch mehr Winter an der Ostsee: Unterwegs nach Zingst

Nachdem ich nun schon sagenhafte 15 Jahre in Rostock wohne, habe ich es heute zum ersten Mal auf die etwa eine Autostunde entfernte Halbinsel Fischland-Darß-Zingst geschafft. Mal über die Befehlsbrücke neben der alten Meiningenbrücke bei Barth fahren. Mal eine Ostseefischsuppe mit Miesmuscheln an der Seebrücke in Zingst essen. Mal den extrabreiten, steinfreien Strand in Prerow entlang spazieren. Mal die alte Landesgrenze zwischen Mecklenburg und (Vor)Pommern in Ahrenshoop sehen.

Die gesamte Halbinsel misst nur 45 Kilometer, ist also als Tagesausflug gut erkundbar. Und schon allein weil Mecklenburg-Vorpommern heute wieder ganz winterlich im grauen Nebel versunken ist, werde ich bestimmt bald noch mal einen Abstecher hierher einlegen. Nur das mit den Miesmuscheln in der Suppe, das lass ich dann lieber.

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Winter an der Ostsee: Torfbrücke Strand nach dem Sturm

Auch wenn ich bei dem Wetter eher selten vor die Tür möchte: Ein grauer Tag im Januar eignet sich perfekt für einen ausgiebigen Strandspaziergang. Es ist kalt, windig und vernebelt. Die Luftfeuchtigkeit so hoch, dass es sich fast wie Nieselregen anfühlt. Keine Menschenseele weit und breit. Eigentlich verschlug es uns an diesem Tag aber vor allem nach Torfbrücke um zu schauen, was Sturmtief Axel zu Jahresbeginn an unserem Lieblingsstrand hinterlassen hat. Auf jeden Fall eine deutlich sichtbare Spur der Verwüstung. Hochwasser und Sturm haben kräftig Dünen abgetragen, zahlreiche Bäume entwurzelt und Unrat angespült. Stellenweise leider auch sehr viel Plastikmüll und Flaschen ohne Flaschenpost. Im Sand verteilt glänzen Scherben, die noch zu scharfkantig sind, um sie sich in die Tasche zu stecken. Als ob sich ein wütender Riese dort ausgetobt hätte.

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Der Tag danach: Rostock im Neujahrsnebel

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