Im Nähzimmer // Ordnungsversuche

In fremde (Näh-)Zimmer wirft man ja ganz gern mal einen Blick, zumindest geht es mir als sehr neugierigen Menschen so. Daher gibt es ab heute eine neue Kategorie: Von Zeit zu Zeit öffne ich hier meine Tür und zeige euch etwas nützliches, kurioses, informatives, trickreiches oder amüsantes aus dem kleinen nähmarie-Imperium.

Ich habe das Glück für meine Stoffsucht einen etwa 12m² kleinen Raum komplett in Beschlag nehmen zu dürfen. Das sieht an guten (also aufgeräumten) Tagen bestenfalls so aus wie auf dem Bild oben. Damit Borten, Bänder, Knöpfe und sonstige Kleinteile sich nicht zu einem riesigen Materialwirrwarr verbinden, habe ich folgende Ordnungsmaßnahmen im Einsatz:

Ein Sammelplatz für Scheren, direkt neben dem Nähtisch, dazu wurden einfach ein paar selbstklebende Haken an die Schranktür angebracht. Die tollen Prilblumen-Halter habe ich vom o.k.-Versand.

Knöpfe lassen sich gut in Einweckgläsern aufbewahren und übereinanderstapeln. Farblich sortiert natürlich.

So ein Krawattenaufhänger vom Schweden kostet wenig und hält viele Bänder und Borten griffbereit. Ich habe ihn einfach ans Ende der Gardinenstange gehängt.

Am anderen Ende der Gardinenstange haben Taschengriffe ihren Platz gefunden.

Kleine Kisten und Kästen sind im Nähzimmer unentbehrlich, deshalb sollte man sie mitnehmen, wo immer man ein schönes Exemplar findet. Wie zum Beispiel die linke Box mit Folklore-Stickerei vom Flohmarkt für Aufnäher. Oder die rechte Box aus Holz für Nähgarn, ein handbemaltes Einzelstück von Roboti.

Ungemein praktisch und einer meiner Vintage-Lieblinge im Nähzimmer: Der Wäschesack mit Wandhalterung, gefunden bei ViVaVintage. Eine Super-Sammelstelle für kleine und große Stoffreste, die beim Zuschneiden anfallen und für spätere Projekte bestimmt sind.

Für die Schrägbänder habe ich zwei Halterungen aus dem Baummarkt an die Unterseite eines Regalfaches geschraubt, in welche man eine Holzstange einlegen kann. Auf dieser drehen sich die Rollen und lassen sich auch ganz leicht austauschen.

So sieht das organisierte Chaos bei mir aus. Und bei euch?

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7 Responses to Im Nähzimmer // Ordnungsversuche

  1. Svenja 29. September 2011 at 07:19 #

    Wow, wahnsinn wie organisiert alles bei dir ist…da wird man ganz neidisch :-(

  2. fadenmädchen 30. September 2011 at 10:59 #

    Oh wie schön! Ich hätte auch gerne ein eigenes Nähzimmer, da ich auch immer sehr viel Chaos veranstalte, was dann wieder hin und her geräumt werden muss, auch wenn man es am nächsten Tag noch braucht. Den alten Wäschesack finde ich toll! Meine Knöpfe habe ich auch farblich sortiert in Bügelgläsern:-)

  3. christoph 2. Oktober 2011 at 10:23 #

    Da kann man ja sogar mit Kleinkindern zu Besuch kommen…

    • nähmarie 4. Oktober 2011 at 01:40 #

      ja lieber christoph, das kann man… wenn ihr das rechtzeitig anmeldet. wegen der nadeln und der sicherheit. ;)

  4. Stoff-Elfchen 5. Februar 2013 at 16:14 #

    Toll, so ein eigenes Nähzimmer…. *schwärm*
    Das hätte ich auch gerne…. *seufz*

    Und dein Göttergartte hat einen Alibi-Anteil an „eurem“ Zimmer mit seinem Kickertisch??? *kicher*
    Die Stäbe und Aufhängungen davon links im Bild kommen mir seeehr bekannt vor. Mein GöGa würde ja am liebsten noch einen Billardtisch irgendwo hinquetschen, wo eigentlich gar kein Platz ist.

    Große Jungens halt… *lach*

    Liebe Grüße,
    Elfchen

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